Was kostet es, eine Wohnung in Wien streichen zu lassen?

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Das Streichen einer Wohnung in Wien kostet zwischen 8 und 20 Euro pro Quadratmeter Wandfläche, abhängig von Zustand, Farbqualität und Aufwand. Für eine durchschnittliche 70-Quadratmeter-Wohnung sollten Sie mit Gesamtkosten zwischen 1.500 und 3.500 Euro rechnen. 

Diese Preisspanne umfasst Arbeitszeit, Material und notwendige Vorarbeiten wie Spachteln und Abkleben. Je nach Zustand der Wände und Ihren Wünschen kann der Preis nach oben oder unten variieren. Wenn Sie einen zuverlässigen Maler Wien beauftragen, erhalten Sie vorab einen transparenten Kostenvoranschlag ohne versteckte Gebühren. In diesem Artikel erfahren Sie, wie sich die Kosten zusammensetzen und wie Sie beim Streichen Geld sparen können.

Wie viel kostet ein Maler pro Quadratmeter in Wien?

Die Kosten für Malerarbeiten in Wien liegen zwischen 8 und 20 Euro pro Quadratmeter Wandfläche. Dieser Preis beinhaltet in der Regel die Arbeitszeit des Malers, das Abkleben von Fenstern und Türen, sowie kleinere Ausbesserungen. Die Materialkosten für Farbe und Grundierung sind oft separat oder werden als Pauschale dazugerechnet. Bei einfachen Arbeiten auf gut vorbereiteten Wänden zahlen Sie etwa 8 bis 12 Euro pro Quadratmeter. 

Wenn jedoch umfangreiche Vorarbeiten nötig sind, wie das Entfernen alter Tapeten oder das Ausbessern von Rissen und Löchern, steigt der Preis auf 15 bis 20 Euro pro Quadratmeter. Mehr Details zu den Stundenpreisen finden Sie in unserem Artikel über die aktuellen Malerkosten pro Stunde in Wien.

Was kostet das Streichen je nach Wohnungsgröße?

Die Gesamtkosten hängen direkt von der Größe Ihrer Wohnung und der zu streichenden Wandfläche ab. Wichtig zu wissen: Die Wandfläche ist deutlich größer als die Wohnfläche. Als Faustregel gilt, dass die Wandfläche etwa das 2,5- bis 3-fache der Wohnfläche beträgt. Eine 60-Quadratmeter-Wohnung hat also ungefähr 150 bis 180 Quadratmeter Wandfläche. 

Dazu kommen eventuell noch die Decken, die den Preis weiter erhöhen können. Holen Sie sich immer mehrere Angebote ein und vergleichen Sie, was im Preis enthalten ist.

WohnungsgrößeWandfläche (ca.)Kosten ohne DeckenKosten mit Decken
40 m² (1-2 Zimmer)100-120 m²800 – 1.800 Euro1.000 – 2.200 Euro
60 m² (2-3 Zimmer)150-180 m²1.200 – 2.700 Euro1.500 – 3.300 Euro
80 m² (3 Zimmer)200-240 m²1.600 – 3.600 Euro2.000 – 4.400 Euro
100 m² (4 Zimmer)250-300 m²2.000 – 4.500 Euro2.500 – 5.500 Euro
120 m² (5 Zimmer)300-360 m²2.400 – 5.400 Euro3.000 – 6.600 Euro

Welche Faktoren beeinflussen den Preis?

Der Endpreis wird von mehreren Faktoren beeinflusst, die Sie teilweise selbst steuern können. Der wichtigste Faktor ist der Zustand der Wände. Sind die Wände sauber, glatt und ohne Schäden, geht die Arbeit schnell und der Preis bleibt niedrig. Müssen jedoch alte Tapeten entfernt, Risse gespachtelt oder Schimmelflecken behandelt werden, steigt der Aufwand erheblich. 

Auch die Raumhöhe spielt eine Rolle, denn Altbauwohnungen mit 3 Meter hohen Decken erfordern mehr Zeit und oft auch ein Gerüst. Die Anzahl der Anstriche beeinflusst ebenfalls den Preis, wobei zwei Anstriche der Standard sind. Bei dunklen Untergründen oder kräftigen Farben können sogar drei Anstriche nötig sein.

Diese Faktoren beeinflussen den Preis am stärksten:

  • Wandzustand – Glatte, saubere Wände sind günstiger als beschädigte oder verschmutzte.
  • Vorarbeiten – Tapeten entfernen, Löcher spachteln und Grundieren kosten extra.
  • Raumhöhe – Altbauten mit hohen Decken erfordern mehr Zeit und Gerüst.
  • Farbqualität – Hochwertige Farben decken besser, kosten aber mehr.
  • Anzahl der Anstriche – Zwei Anstriche sind Standard, bei dunklen Wänden braucht man mehr.
  • Decken streichen – Erhöht die Gesamtfläche und damit den Preis um etwa 20-30 Prozent.
  • Fenster und Türen – Lackieren kostet zusätzlich zwischen 60 und 250 Euro pro Stück.

Kann ich Geld sparen, wenn ich selbst vorarbeite?

Ja, durch Eigenleistung bei den Vorarbeiten können Sie bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten sparen. Viele Malerbetriebe bieten günstigere Preise an, wenn Sie die Wohnung selbst vorbereiten. Das bedeutet, dass Sie die Möbel aus den Räumen schaffen, Böden und Möbelreste abdecken, sowie Steckdosen und Lichtschalter abkleben.

Auch das Entfernen alter Tapeten können Sie selbst übernehmen, was den Arbeitsaufwand für den Maler deutlich reduziert. Sprechen Sie vorab mit dem Malerbetrieb, welche Vorarbeiten sinnvoll sind und wie viel Sie dadurch sparen können.

Achten Sie jedoch darauf, dass Sie die Arbeiten sorgfältig ausführen, denn schlecht vorbereitete Wände können zu Mehrkosten führen, wenn der Maler nachbessern muss.

Wie finde ich einen guten und günstigen Maler in Wien?

Der beste Weg zu einem fairen Preis ist der Vergleich mehrerer Angebote, entscheidend ist dabei allerdings nicht deren Anzahl, sondern worauf Sie beim Lesen achten. Der Gesamtpreis allein sagt wenig aus. Aussagekräftig wird ein Angebot erst durch die einzelnen Positionen: Quadratmeterpreis, Materialkosten, Vorarbeiten und mögliche Zusatzleistungen.

Genau nach diesem Prinzip kalkulieren wir bei GSQ. Jede Leistung wird getrennt ausgewiesen, damit Sie sehen, wofür Sie zahlen: Der Innenanstrich enthält Abdecken, Abkleben und die besenreine Übergabe. Notwendige Spachtelarbeiten erscheinen als eigene Position, statt in einer Pauschale zu verschwinden.

Dasselbe gilt für Tapezierarbeiten sowie für Lackierarbeiten an Türen, Zargen und Heizkörpern. Was nicht im Angebot steht, wird auch nicht verrechnet.

Vorsicht ist bei auffällig günstigen Angeboten geboten: Dort wird häufig an der Farbqualität gespart, oder es fehlen Arbeitsschritte, die sich erst nach Monaten bemerkbar machen.

Ein verlässlicher Betrieb nimmt sich Zeit für eine Besichtigung vor Ort, ohne sie lassen sich weder Untergrund noch Aufwand seriös einschätzen, und ein Festpreis wäre nicht mehr als eine Schätzung.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was kostet es, eine 60 m² Wohnung streichen zu lassen?

Für eine 60-Quadratmeter-Wohnung in Wien zahlen Sie zwischen 1.200 und 3.300 Euro, je nach Zustand und ob die Decken mitgestrichen werden.

Entscheidend ist dabei nicht die Wohnfläche, sondern die tatsächliche Wand- und Deckenfläche – bei 60 m² Wohnfläche sind das je nach Raumhöhe rund 150 bis 200 m².

Welche Positionen ein belastbares Angebot ausweisen muss, erklärt der Beitrag was in einem professionellen Maler-Kostenvoranschlag stehen muss.

Ist der Materialpreis im Angebot enthalten?

Das hängt vom Anbieter ab. Manche Maler rechnen Material separat, andere bieten Pauschalpreise inklusive Farbe an.

Fragen Sie immer nach, und lassen Sie sich die Menge nennen, denn sie ist der beste Hinweis darauf, ob mit einem oder zwei Anstrichen kalkuliert wurde. Richtwerte zum Verbrauch finden Sie unter wie viel Wandfarbe man braucht.

Wie lange dauert das Streichen einer Wohnung?

Eine 70-Quadratmeter-Wohnung dauert in der Regel 2 bis 3 Arbeitstage, je nach Aufwand und Anzahl der Anstriche.

Wie sich dieser Zeitrahmen zusammensetzt, zeigt der Beitrag wie lange ein Maler für eine 3-Zimmer-Wohnung braucht – und wie viel Fläche pro Tag realistisch ist, rechnen wir unter wie viel Quadratmeter ein Maler am Tag schafft durch.

Muss ich die Möbel selbst ausräumen?

Meistens ja. Die meisten Maler erwarten, dass die Räume leer oder zumindest freigeräumt sind; manche bieten das Ausräumen gegen Aufpreis an.

Je freier der Raum, desto schneller und sauberer die Arbeit, was sonst noch zur Vorbereitung gehört, zeigt unsere Anleitung Wände richtig vor dem Streichen vorbereiten.

Lohnt sich teure Farbe?

In den meisten Fällen ja. Hochwertige Farben decken gleichmäßiger, spritzen weniger und sind später besser abwaschbar. Dass ein einziger Anstrich genügt, ist allerdings die Ausnahme, bei einem Farbwechsel bleiben zwei Aufträge die Regel.

Welche Farbtypen sich wofür eignen, erklärt der Beitrag Dispersionsfarbe oder Latexfarbe, und warum helle Töne auf dunklem Grund besonders viele Durchgänge brauchen, lesen Sie unter wie man eine dunkle Wand mit heller Farbe überstreicht.

Kann ich nur einzelne Räume streichen lassen?

Ja, das ist möglich. Viele Maler berechnen dann einen Mindestauftragswert oder einen höheren Quadratmeterpreis für kleine Flächen, weil An- und Abfahrt, Abdecken und Reinigung unabhängig von der Fläche anfallen.

Wenn Sie ohnehin nur einen Raum gestalten möchten, lohnt sich ein Blick auf unsere Farbkonzepte fürs Wohnzimmer oder die Ideen für die Kinderzimmer-Wandgestaltung.

Wann ist die beste Zeit zum Streichen?

Im Innenbereich spielt die Jahreszeit eine kleinere Rolle als oft angenommen – entscheidend sind Raumtemperatur und Luftaustausch. Ideal sind 15 bis 25 Grad bei regelmäßigem Stoßlüften.

Im Winter trocknet Farbe durch die Heizungsluft schneller, allerdings sollte im Anschluss konsequent gelüftet werden, damit die Feuchtigkeit nicht an kalten Außenwänden kondensiert.

Konkrete Richtwerte finden Sie unter wie lange Wandfarbe trocknen muss. Für Arbeiten an der Fassade gilt dagegen ein enges Zeitfenster – dazu der Beitrag wann die beste Jahreszeit für einen Fassadenanstrich in Wien ist.

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